Unternehmungen und Aktionen unserer "ADLERAUGEN"

"Adleraugen" basteln Geschenkpapier

Foto: U. Moser
Foto: U. Moser

 

Die Kinder der Gruppe  "Adleraugen" trafen sich am Samstag, 09. Nov. 2013 wieder im Tierheim und stellten diesmal Geschenkpapier umweltfreundlich selbst her.

 

Einfaches braunes Packpapier war die Arbeitsgrundlage für die Kinder. Mitgebrachte Plätzchenausstecher mit weihnachtlichen Motiven wurden für verschiedene Techniken verwendet. Wie Schablonen konnten die Buben und Mädchen sie mit bunten Farben ausmalen oder umranden. Die Herstellung von Stempeln machte den Kindern besonderen Spaß. Dazu drückten sie den Ausstecher in eine halbierte Kartoffeln und schnitten ihn vorsichtig aus. Die positive Form bestrichen sie mit Farbe und konnten auf diese Art das Papier schnell mit einem hübschen Rahmen bedrucken. Fröhlich tauschten die Kinder Kartoffelstempel und Plätzchenformen aus und gaben sich gegenseitig Anregungen zur kreativen Gestaltung des Papiers.

Zusammen mit dem Herbstbild, das in der vergangenen Gruppenstunde entstanden war, freuten sich die Buben und Mädchen über ihr Gesamtkunstwerk und waren sich sicher, dass so mancher Beschenkte wohl viel achtsamer mit dem Auspacken unter dem Weihnachtsbaum beginnen wird als mit einem herkömmlichen Geschenkpapier.

U.M.


Kunst mit Herbstblättern

Fotos: U. Moser (zum Vergrößern bitte anklicken!)
Fotos: U. Moser (zum Vergrößern bitte anklicken!)

Batnight in der Saalachau

   

Fledermausnacht der "Adleraugen"

am Freitag, den 20. September 2013

ab 18:30 Uhr

 

Eine besondere Gruppenstunde hatten diesmal die "Adleraugen", ein Zusammenschluß  der Naturschutzjugend im Landesbund für Vogelschutz und der Tierschutzjugend Bad Reichenhall. Die Kinder und Erwachsenen trafen sich  abends beim Tierheim in Bad Reichenhall, um Interessantes über die Fledermäuse zu erfahren und Ihre Jagdrufe zu belauschen.

Die Gruppenleiterin Uschi Moser gab nach einer kurzen Begrüßung das Wort an Frau Meiswinkel, Landkreisbeauftragte für Fledermäuse, weiter. Mit  zunächst artfremd anmutenden Symbolkarten entwickelte sie geschickt ein angeregtes Frage-Antwort-Spiel mit den interessierten Kindern. So versteckte sich beispielsweise hinter dem Begriff der Zündholzschachtel die Größe der Zwergfledermaus.

Danach ging die Biologin auf den Jahreszyklus der Säugetiere ein. Die Paarung findet statt, nachdem die Jungen flügge sind und zieht sich bis in den Herbst hinein. Unsere Fledermäuse halten wegen Nahrungsmangel Winterschlaf. Im März und April suchen die Tiere ihre Sommerquartiere auf und nutzen gerne geräumige Baumhöhlen, Dachstühle in Kirchen und Scheunen sowie Verkleidungen an Häusern oder unbenützte Fensterläden. In den sogenannten „Wochenstuben“ versammeln sich zwischen zehn und hundert trächtige Weibchen. In Bad Aibling wusste Frau Meiswinkel eine „Große Mausohr“-Wochenstube von Tausend Tieren . Nackt und blind geboren, werden die Jungen sechs bis acht Wochen gesäugt. Bei Gefahr oder Störung wechseln Fledermäuse mit ihren Jungen auch das Quartier. Dabei klammern sich die Kleinen im Fell der Mutter fest. Ab Mitte Juli sind die Jungen flügge und gehen selbständig auf Jagd.

In Deutschland gibt es mehr als 20 Fledermausarten. An Hand von Fotografien der Zwerg-, Wasser-, Langohr- und Mopsfledermaus zeigte Frau Meiswinkel den Kindern deutlich die Unterschiede der verschiedenen, hier vorkommenden Arten. Um die Kinder und Erwachsenen vorzubereiten, welche Geräusche der Detektor von den jagenden Fledermäusen wiedergibt, spielte die Biologin mit einem Tablet-PC Beispiele vor. Zwischenzeitlich war es dunkel geworden, es regnete nicht mehr und so ging die Gruppe mit zwei Fledermausdetektoren ausgerüstet an der Saalachbrücke vorbei die Saalach entlang. Die Geduld der kleinen Besucher wurde belohnt. Bereits im Bereich der Straßenlaterne wurden Echoortungsrufe über die Detektoren hörbar. Zur Begeisterung der Kinder waren eindeutig unterschiedliche Fledermausarten wahrzunehmen. Mit den Taschenlampen konnten die Besucher die Tiere nicht sehen, aber die Geräte gaben deutlich wieder, wie nah und aktiv die Fledermäuse jagten.

Zum Tierheim zurückgekehrt bekamen die Kinder als Erinnerung von Frau Meiswinkel noch chinesische Mandalas zum Ausmalen, verbunden mit den guten Wünschen der Chinesen, die Fledermäuse als Glücksbringer betrachten.

U.M.


Sogar eine Wespenkönigin gesichtet !

Fotos: U. Moser (zum Vergrößern anklicken)
Fotos: U. Moser (zum Vergrößern anklicken)

 

Informative und spannende Natur-Rallye der Naturschutzjugend "Adleraugen" am 27. Juli 2013

 

Eine Rallye in die Natur der Marzoller Au organisierten die Adleraugen, ein Zusammenschluß der Naturschutz-Jugend im Landesbund für Vogelschutz und der Tierschutzjugend Bad Reichenhall für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren.

Es versprach heiß zu werden und so begrüßte Uschi Moser die Jugendgruppe schon um 10 Uhr im Tierheim. Die motivierten Kinder wurden mit einem mehrseitigen Fragebogen sowie einer Tasche mit Hilfsmittel zur Bearbeitung der Fragen ausgestattet und mit Betreuung auf den Weg geschickt.

Die Ökorallye orientierte sich grundlegend an dem 2010 von der Stadt Bad Reichenhall in Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz eröffneten Naturlehrpfad.

Bereits an den ersten Stationen sollten die Kinder nicht nur Fragen beantworten, sondern auch selbst aktiv werden. So fertigten Sie mit Wachsmalkreide das Rindenbild eines Lindenstammes an und beobachteten mit Becherlupen die vielen verschiedenen kleinen Käfer, Larven, Ameisen und Spinnen, die in abgestorbenen Holzstücken oder Baumstümpfen leben.

Kurz vor der Station "Nasse Füße" bastelten die Kinder mit viel Geschick und Liebe zum Detail kleine Flöße aus Stöckchen und Grashalmen, die in der Nähe der Brücke zu Wasser gelassen wurden. Allerdings schafften nur die stabilsten Exemplare die wenigen Meter bis zum Wasserspielplatz.

Eine kleine Pause mit kühler Kräuterlimonade und Snacks wirkte auf alle belebend . Ein über dem Bach liegender Baumstamm wurde von den Mutigeren für Balanceakte genutzt, andere stauten in Gemeinschaftsarbeit mit Hilfe von  Ziehwehren die vorhandenen kleinen Bäche und konnten damit die Dynamik eines Gebirgsflusses nachvollziehen. Die interessiertesten Naturforscher nutzten die Zeit, um mit der Becherlupe Egel, Köcherfliegenlarve und andere Wassertiere zu beobachten.

Der Fragebogen hielt aber noch manche Herausforderung bereit und so ging es auf Umwegen weiter zu der Station "Totholz lebt". Hier konnten die Kinder an Hand der angebrachten Tafeln vergleichen, ob und welche der abgebildeten Tiere sie bereits bei Station drei gesehen hatten. Allerdings was es ratsam, Abstand zu den Tafeln zu halten, weil Wespen die abgebildete, aufgeschnittene Schwarzspechthöhle zum Bau eines Wespennestes genutzt hatten. Freundlicherweise zeigten sich nicht nur Arbeiterinnen, sondern auch kurz die Wespenkönigin, die an ihrer Größe deutlich zu erkennen war.

Mittlerweile wurde die Schwüle auch im Wald immer drückender und so waren die Kinder dankbar, auf dem Rückweg nochmal eine erfrischende Rast bei dem Wasserspielplatz einlegen zu können.

"Hier piept´s" - das konnten die Adleraugen bei der Naturlehrstation leider immer noch nicht feststellen. Der elektrische Kontakt zu der Solaranlage funktioniert bedauerlicherweise schon längere Zeit nicht. Das tat dem Interesse der Adleraugen an der Station jedoch keinen Abbruch. Die angebrachten Tafeln halfen hier bei der Beantwortung der Fragen.

Nach Bewältigung der letzten beschilderten Aufgaben kamen die Kinder erhitzt und müde, doch voll Stolz über die Lösung ihres umfangreichen Pensums bei den bereits wartenden Eltern an.

Mit einer kleine Belohnung für das Durchhaltevermögen und Interesse sowie  mit dem Hinweis auf das nächste Treffen im September verabschiedete Uschi Moser die jungen Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Ökorallye in die Ferien.

U.M.                                                                       >> zum Programm der Adleraugen

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
zum Anfang
Mitglied werden
LBV Naturshop
LBV QUICKNAVIGATION