● UNTERNEHMUNGEN UND AKTIONEN DER "ADLERAUGEN"●

Wie kommt der Apfel in die Flasche ?

Fotos: J. Goldmann
Fotos: J. Goldmann

11. Oktober 2014

Einen interessanten Nachmittag in herrlicher Herbstsonne erlebten die Kinder der Gruppe „Adleraugen“ bei einer Führung auf dem Gelände der Kelterei Stadler in Piding. Das Thema „Apfel“ begleitet die Kinder bereits seit der Apfelblüte im Frühjahr. Nun wollten sie erfahren, wie der Apfel in die Flasche kommt.

 

Begrüßt wurden sie durch Michael Stadler, der sich bereits in dritter Generation der Obstverwertung verschrieben hat. Seit 1990 existiert die Kelterei am Högl. 

Auf der Streuobstwiese des Betriebes bekamen  die Kinder anhand eines kleinen Apfelbaumes einige Grundlagen zum Thema Obst vermittelt. Die verschiedenen Apfelsorten und ihre Stammarten, Veredelung, unterschiedliche Reifezeiten sowie die dazugehörigen Vor- und Nachteile, aber auch die Abhängigkeit von den Unabwägbarkeiten der Natur - wie besonders in diesem Jahr - erklärte Hr. Stadler seinen jungen Zuhörern auf kurzweilige Art. Rückschläge bei Zuchtergebnissen und reduzierte Ernten durch verschiedene Schädlinge erfordern viel Geduld und Erfahrung. Wichtig ist es Familie Stadler, auf der eigenen Obstplantage mit seinen 1600 Obstbäumen auch alte Apfelsorten anzubauen und zu verwenden.

Bei der Befruchtung des Obstbestandes helfen  35 eigenen Bienenvölker. Hier betonte Hr. Stadler nocheinmal die Wichtigkeit der Biene, die 80% unserer Kulturpflanzen befruchtet.

Da alleine das Zuhören schon durstig machte, bekamen die Kinder und Erwachsenen vor dem Besuch des Presshauses eine ausgiebige Kostprobe des hauseigenen Apfelsaftes.

Mit neuer Konzentration folgten die Kinder Hr. Stadler nun in das Presshaus. Hier werden 40 verschiedene Fruchtsäfte und Saftmischungen aus heimischem Obst hergestellt. Im Keller darunter befindet sich ein Tanklager für 270.000 Liter sowie eines für 100.000 Flaschen. Stadler produziert auch „Auftragsarbeiten“ wie zur Zeit eine Paprikalimonade für eine österreichische Firma. Hierbei erzählte er, dass er ein Patent auf Produkte mit der Bezeichnung „Heu“ hat (außer Heumilch) wie beispielsweise die beliebte Heulimonade. Einige der Produkte der Kelterei kannten die Kinder bereits. So freuen sie sich schon auf den leckeren Fruchtpunsch.

Für die Erwachsenen werden hier eine Anzahl verschiedener Fruchtliköre und Edelbrände hergestellt. Bei dieser Gelegenheit erwähnte Herr Stadler seinen 8 Jahre alten, hauseigenen Single-Malt Whisky „sleeping witch“ aus gemälzter Gerste. 

Nach soviel Informationen freuten sich die Kinder über die Verkostung der hauseigenen Limonadespezialitäten wie Gänseblümchen-, Löwenzahn- und Heu-limonade. Hier zeigten sich schnell unterschiedliche Vorlieben.

Der heimliche Höhepunkt der Besichtigung waren aber sicherlich die wenige Wochen alten Kätzchen der Familie Stadler, die sich von den Besuchern zutraulich streicheln ließen.

U.M.

>> mehr über die Kelterei Stadler erfahren Sie unter  www.kelterei-stadler.de


Naturrallye in der Marzoller Au

Foto: Uschi Moser
Foto: Uschi Moser

Am 27. September organisierten die „Adleraugen“ wie jedes Jahr eine Naturrallye, die bei warmer Herbst-sonne vom Tierheim durch die Marzoller Au führte.

Nach der Begrüßung durch Uschi Moser und Christian Jahner wurde jedes Kind mit einem mehrseitigen Fragebogen sowie einer Tasche mit Hilfsmitteln auf den zwölf Stationen umfassenden Parcours geschickt. Zur besseren Orientierung der Kinder war der Weg mit Holzschnitzeln und Pfeilen markiert.

 

Der Saalachstrand bot die erste Aufgabe. Steinmandl waren schnell gebaut und die folgenden Wissensfragen wurden mit leichter Unterstützung der Betreuer rasch gelöst. Nun waren die verschiedenen  Sinne der Teilnehmer gefordert. Welche Nahrungs-mittel konnten sie mit verbunden Augen erkennen?  Der willkommene Imbiss ließ keine Fragen offen, während die nächste Station mit zehn kleinen Dosen deutlich mehr Zeit in Anspruch nahm. Was war darin versteckt und welche Dosen gehörten zusammen? Ob Lassowerfen, Balancieren auf einem feuchten Baumstamm mit Hindernissen, Kräutertee´s benennen oder Zielwerfen mit Zapfen: die Kinder machten mit großer Begeisterung mit. Bei der Station „Hier piept´s“ verhalf der Zufall den Adleraugen zu einem besonderen Erlebnis: vom Beobachtungsstand aus konnten sie drei Schildkröten beim Sonnenbad  zusehen. Sie hatten sich auf Baumstümpfen im Weiher niedergelassen. Gegen Ende des Fragebogens kamen die Kinder an dem Gebiet vorbei, das sie im Juli von Springkraut befreit hatten. Jetzt standen sie völlig überrascht vor einem wiederum blühenden Springkrautfeld und erhielten damit den Beweis, wie hartnäckig diese Pflanzen sind. 

Nach über 2 Stunden kamen die Teilnehmer der Rallye müde, aber stolz über die Lösung der Aufgaben zum Tierheim zurück. Hier wurden die Antworten ausgewertet und jeder Teilnehmer bekam eine kleine Belohnung und eine Urkunde von Uschi Moser überreicht.

U.M.


"Adleraugen" aktiv im Freilichtmuseum Großgmain

Fotos: J. Goldmann
Fotos: J. Goldmann

Im Zeichen der deutsch-österreichischen Freundschaft wurden die "Adleraugen" zum „17. Kinderfest“ am 7. September 2014 in das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain eingeladen, um mit einem Bastelangebot das Kinderprogramm zu unterstützen.

Gerne nahmen Uschi Moser und Christian Jahner das Angebot an und bastelten bei herrlichem Wetter mit den unzähligen großen und kleinen Besuchern Herzen aus Moos. Liebevoll verzierten die Kinder ihre Herzen mit Schleifchen und Marienkäfern.

Spannend fanden die Kinder auch die angebotenen Fühlkisten. Hier sollten sie unter Aufsicht von der deutschen Regionalbetreuerin Kathi Stöckl das versteckte Objekt erfühlen und herausfinden, ob es aus der Natur stammte oder aus Kunststoff hergestellt worden war und es benennen.  

Der Erfolg des Kindertages war sehr groß (über 4.500 Besucher) und so bekamen die "Adleraugen" schon jetzt wieder eine Einladung für den 13. September nächsten Jahres zum nächsten Kindertag im Salzburger Freilichtmuseum.

U.M.


Foto: U. Moser
Foto: U. Moser

"Ausg'rupft is"

  

Springkraut-Aktion in der Saalachau mit Stefanie Schlosser

Unter diesem Motto stand die Gruppen-stunde der Jugendgruppe „Adleraugen“ am 26.07.14. Die Kinder rückten dieses Mal dem Indischen Springkraut in der Nähe des Tierheimes Bad Reichenhall zu Leibe.

Die Leiterin der Jugendgruppe „Adleraugen“ Uschi Moser, durfte zunächst 2 Kindern Urkunden und kleine Preise für die erfolgreiche Teilnahme an dem Wettbewerb „Erlebter Frühling“ der NAJU überreichen. Danach begrüßte sie Stefanie Schlosser, die im Rahmen ihrer Zulassungsarbeit zum Staatsexamen an der Ludwig-Maximilians-Universität München die Verbreitung des Indischen Springkrauts in der Marzoller Saalachau untersucht  sowie Frau Woelfel vom Bund Naturschutz, die gemeinsam die Führung der Ausreißaktion übernahmen.

Frau Schlosser erklärte den anwesenden Kindern kurz den Hintergrund, weshalb sie heute bestimmte Pflanzen einmal ausreißen statt schützen oder pflanzen durften:

"Das rosa blühende Indische Springkraut stammt, wie der Name bereits vermuten lässt, aus Asien und wurde 1839 als Zierpflanze in englische Gärten eingeführt. Von dort hat es sich nach und nach über ganz Europa ausge-breitet. Das Indische Springkraut hat hier fast keine Fressfeinde und ist außerdem sehr anspruchslos. Es wächst überall und kommt mit fast allen Bedingungen zurecht. Somit ist es in der Lage, andere, heimische, Pflanzen zu verdrängen wie es in der Marzoller Au bereits der Fall ist. Die Pflanzen müssen mit den Wurzeln ausgerissen werden, um ein Austreiben im selben Jahr zu  unterbinden. Die Erfahrung zeigt, daß die Plätze, die  vergangenes Jahr  bearbeitet wurden, dieses Jahr weitgehend frei von Springkraut sind. Selbst während der Blütezeit ist es noch sinnvoll, gegen die Pflanzen vorzugehen. Sind die Samenkapseln aber schon reif, wenn man sie rupft, ist es zu spät, denn sie springen bis zu 10m weit und vermehren sich dadurch weiter". 

Nach dieser Einleitung gab es kein Halten mehr für die Kinder. Mit Handschuhen ausgerüstet, stürzten sie sich mit Feuereifer auf die teils über mannshohen Pflanzen und setzten ihre ganze Kraft ein, um den heimischen Pflanzen wieder mehr Luft und Licht zu verschaffen. Wie Frau Schlosser erklärte, ist es wichtig, das ausgerissene Springkraut mehrfach zu knicken und möglichst zu zertrampeln, damit die robusten Pflanzen nicht nocheinmal austreiben. Nach einiger Zeit waren stattliche Häufen entstanden, auf denen die Kinder mit Begeisterung herumsprangen. Zur Halbzeit des Gruppentreffens legten die kleinen Helfer eine kurze Pause im Schatten ein und stärkten sich mit Muffins, um danach mit Power weiteres Springkraut zu vernichten.

Zum Abschluß dankte Stefanie Schlosser den verschwitzten und erschöpften Kindern und überreichte jedem eine Urkunde, in dem die Erhaltung der Artenvielfalt und die Unterstützung an einem wissenschaftlichen Projekt bestätigt wurde.

Die „Adleraugen“ genießen jetzt erst einmal die Sommerferien und treffen sich im September zur beliebten Naturrallye im Tierheim wieder.

U.M.


„Adleraugen“ besuchen „Grüne Lunge“ von Bad Reichenhall

 

Die Kleingartenanlage Bad Reichenhall wurde am 24. Mai von den „Adleraugen“ zum Thema „Aktiver Tierschutz im Garten“ besucht. Das schöne Wetter hatte viele Gartenbesitzer angelockt und so durften die Kinder auf ihrem Rund-gang einige der 180 Parzellen mit Ihren individuellen Gestaltungen kennen lernen.

 

Die Kinder mit ihrer Gruppenleiterin Uschi Moser wurden von dem Vorsitzenden des Kleingartenvereins, Rudolf Thaler herzlich willkommen geheißen.

Bei einem kurzen geschichtlichen  Rückblick stellten die Kinder die unverändert große Bedeutung der Kleingärten fest. Waren vor 200 Jahren beengte Wohnverhältnisse in den Städten, Armut und Mangelernährung dringende Probleme, so sind heute der Wunsch nach selbst angebautem Obst und Gemüse, die Flucht vor dem Lärmpegel und der Luftverschmutzung der Stadt die Gründe, einen Kleingarten zu pachten. „Die Pflanzen atmen andersrum“ erklärte Lukas überraschend unkompliziert den Vorteil, den die Vegetation uns Menschen bietet, indem sie das von uns ausgeatmete CO2 aufnimmt und in Sauerstoff umwandelt.

Nun ging es los. Bereits bei dem Eintritt des ersten zugängigen Gartens wurden die Besucher von einer Katze begrüßt. Ein sehr schönes Insektenhotel für Wildbienen, Grabwespen, Florfliegen und andere Insekten an der Hütte fiel allen sofort ins Auge. Verschiedene Kräuter am Beetrand durften probiert werden und erinnerten an die zurückliegende Pflanzaktion im Tierheim. Verwendung von Gift, so erklärte Rudolf Thaler den Kindern, sei in der gesamten Anlage untersagt.

Der Nachbargarten glich einer Gärtnerei. Unzählige Jungpflanzen von Salat und Gemüse gab es zu bestaunen. Das Gasthaus „Heimgarten“ hat hier eine zuverlässige Lieferquelle. „Die Möhrenfliege ist gefürchtet“, so Thaler, „aber zwischen Karotten gepflanzter Knoblauch vertreibt sie zuverlässig.  Im Komposthaufen helfen Hunderte von Regenwürmern, Asseln, Vielfüßlern und anderen Kleinlebewesen eine her-vorragende Erde herzustellen, die auch Bodenverbesserer und Dünger ist. Er riecht nach fruchtbarer Erde und darf nicht stinken, sonst ist was verkehrt“.

Während des Weitergehens fanden die interessierten Kinder beim Blick über die Gartenzäune Stapel von alten Ästen, die Igel natürlichen Schutz bieten, umgekehrt aufgehängte Tontöpfe für Ohrenkneifer und die verschiedensten Nistkästen. Ein Blumenliebhaber lud die „Adleraugen“ spontan in sein „Reich“ ein. Hier gab es unter vielem anderen einen winzigen, mit Buschwerk umpflanzten Teich. Zarte Libellen schwirrten in der warmen Luft und begeisterten die Kinder. Dank der kühlen Feuchtigkeit beherbergt dieser Garten auch Ringelnattern. Den letzten besichtigten Garten zierte ebenfalls ein sehr kleiner Teich, aber diesmal mit einer sonnigen Steinmauer, den die Eidechsen bereits seit Generationen bewohnen. Während die Kinder zunächst Wasserläufer und Goldfische beobachteten, fütterten im Apfelbaum nebenan die Meisen ihre hungrigen Jungen. Jetzt durften die Kinder auch einmal eine Schrebergartenhütte von innen ansehen. Der Eigentümer erzählte lebhaft von einer Amsel, die wiederholte Versuche unternahm, auf der Lautsprecherbox zu brüten. Erst ein Besen als Platzhalter vertrieb die Amsel in die Nachbarparzelle. Eine unfreiwillige Nistmöglichkeit gab es im Pfosten der Hütte. Herausgezogene Nägel hinterließen wunderbare Löcher für kleine Insekten.  „In der Abenddämmerung flattern hier seit Jahren drei Fledermäuse herum“ erzählte der Gärtner. „ich weiß nicht, wo sie wohnen.“  Noch viele Anekdoten und Tipps hörten die Kinder, bevor sie zum Rückweg aufbrachen.

Frau Moser bedankte sich bei Herrn Thaler mit einem von der Naju hergestellten Insektenhotel und einem Fledermauskasten, der noch weitere Fledermäuse in die Kleingartenanlage locken soll.

U.M. 


"Adleraugen" besuchen die Kleingärten

Die „Adleraugen“ treffen sich zu Ihrer nächsten Gruppenstunde am Samstag, den 24.05.14, um 10 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz der Heimgartenanlage  in der Nonner Straße, Bad Reichenhall mit der Beschilderung: „Gasthaus Heimgarten“.

 

Dieses Mal steht unser Treffen unter dem Thema: „Aktiver Tierschutz im Garten“.

Schon vor 200 Jahren, am 28. April 1814 wurde in Kappeln an der Schlei der erste Kleingartenverein gegründet. Durch ihre Bepflanzung mit Bäumen und Sträuchern tragen Kleingärten erheblich zur Verbesserung des Stadtklimas bei. Wir wollen uns in der Reichenhaller Kleingartenanlage von erfahrenen GärtnerInnen zeigen lassen wie man auch im Garten aktiven Tierschutz betreiben kann. Durch die sehr verschieden gestalteten Gärten werden auch unterschiedliche Tiere angelockt.  Es werden Nistmöglichkeiten für Vögel ebenso geboten wie für Igel, Spinnen, Käfer, Schmetterlinge, Frösche, Schnecken und viele weitere Tiere. Der Mensch hat viele Möglichkeiten die nützlichen Tiere zu unterstützen. Im Gegenzug kann er auf Gift verzichten, um Schädlinge zu beseitigen.

U.M. 


Impressionen

 

vom Gartentag im Salzburger Freilichtmuseum

am 11. Mai 2014

LBV-Standort  >> "Buchnerstall"

Internet: www.freilichtmuseum.com

 

>> weiter zum Bericht vom Gartentag 

<< Bilder mit Klick vergrößern !

Fotos: J. Goldmann


"Adleraugen" finden leckeres Unkraut

Die „Adleraugen beschäftigten sich dieses Mal bei ihrer Gruppenstunde am Samstag, den 10. Mai 2014 im Tierheim mit Unkräutern und ihrem Nutzen für Mensch und Tier. 

Während des Gassiganges mit einem Hund des Tierheimes fanden die Kinder unzählige Kräuter, die unbeachtet am Wegesrand stehen und den Menschen bei Bedarf in Form von Tee, Salat oder als Dünger zur Verfügung stehen können. Viele Verwendungen wie Pflaster aus Spitzwegerichblättern, Löwenzahn- und Sauer-ampfersalat, Brennesseltee und manches andere war den Kindern durchaus bekannt.

Ins Tierheim zurückgekehrt, legten die jungen Naturschützer ein kleines, neues Kräuterbeet an und pflanzten gemeinsam Zitronenmelisse, Majoran und Katzenminze ein. Diese Kräuter blühen auch in der Nacht und locken so Nachtfalter und Insekten an, die wiederum als Futter für die Fledermäuse dienen. Gleichzeitig mögen die Katzen des Tierheimes die Katzenminze wegen ihrer euphorisierenden Wirkung. Eines der Kinder brachte es auf den Punkt: „Meine Katze wird davon ganz verrückt“.

Zur Stärkung nach getaner Arbeit gab es im Anschluß für die Kinder Spitzwegerichtee, Brot mit selbstgemachtem Kräuteraufstrich, Wildkräutersalz und Kräuterbutter.

Das nächste Treffen der „Adleraugen“ findet am 24.05. um 10 Uhr auf dem Gelände der Kleingartenanlage statt. Kinder zwischen acht und zwölf Jahren sind herzlich eingeladen und können dann etwas über aktiven Tierschutz im Garten erfahren.

U.M.


"Adleraugen" schärfen ihren Blick für die Natur

 

Mit dem Frühjahrsbeginn trafen sich die „Adleraugen“ am 05.04. 2014  endlich wieder zu ihrer ersten Erlebnisstunde im Tierheim und brachen gleich zum Gassi gehen mit einem Hund auf. In der Saalachau entdeckten sie bald ihre kürzlich aufgehängten Fledermauskästen und den überall heftig austreibenden Bärlauch, zu dem den Kindern viele leckere Rezepte einfielen.

 

Der LBV hat dieses Jahr den Grünspecht zum Vogel des Jahres 2014 gewählt,  obwohl er nicht wie die anderen Vögel des Jahres der vergangenen Zeit in seiner Population zurückgeht. Er ist der Gewinner eines warmen Winters.

Dies und manch andere interessante Informationen gab Uschi Moser, die Leiterin der Gruppe an die Kinder weiter. Um ungewöhnliche Eigenarten des Spechtes eingängiger werden zu lassen, stellten die Mädchen und Buben diese im Spiel auf dem Tierheimgelände nach. So wurden mit langen Holzstöcken Papierschnipsel aus einer Mulde gefischt, wie  auch der zu den Erdspechten zählende Grünspecht mit seinem Schnabel und seiner langen, klebrigen Zunge die Ameisen - seine absolute Lieblingsspeise - aus dem Boden oder dem Ameisenhaufen herausholt. Nach einem sehr ehrgeizigen Wettrennen konnten die Beteiligten feststellen, dass trotz seines bogenförmigen Flugbildes der Vogel mit der Zorromaske rund viermal schneller als die schnellsten Kinder unterwegs ist.

„Erlebter Frühling“ heißt ein alljährlicher  Wettbewerb für Kinder bis 12 Jahre, der von der Naturschutzjugend im LBV ausgeschrieben wurde. Informationen und Anregungen für die Teilnahme zu den Themen Grünspecht, Braunigel, Honigbiene und Apfelbaum wurden besprochen und gleich mit einer gesunden Brotzeit verbunden. Uschi Moser verteilte verschiedener Apfelsorten, wobei die Kinder mit Eifer den unterschiedlichen Geschmack feststellten. Im Anschluß daran verabschiedete die Leiterin die jungen Naturforscher in die bald beginnenden Osterferien. 

Zum nächsten Treffen am Samstag, den 10.05. laden die „Adleraugen“  alle an der Natur interessierten Kinder zwischen 8 und 12 Jahren ein. Dann geht es um leckere Kräuter für Menschen und Insekten, die unter anderem auch im Garten des Tierheims für die Nachtinsekten gepflanzt werden.

U.M.


Zweite Gruppenleitung für unsere Kindergruppe "Adleraugen" gesucht !

 

Bad Reichenhall, 18. März 2014 

Kindergruppe „Adleraugen“ sucht Verstärkung !

 

Unterstützung bei der Gruppenleitung sucht die Kindergruppe „Adleraugen“ für Ihre Aktivitäten in diesem Jahr. 

Neben der Beschäftigung mit den Tieren im Tierheim stehen kleine naturkundliche Erkundungsgänge in der näheren Umgebung, Spiele oder basteln mit Naturmaterialien auf dem Programm. „Mein Anliegen ist es, mit Spiel, Spaß und durch gemeinsames Erleben den Kindern Wissenswertes rund um die Natur und Tierwelt zu vermitteln. Nur wer den Wert der Natur kennen und lieben lernt, will sie auch schützen“ erklärt Uschi Moser, Gruppenleiterin der „Adleraugen“.

„Das Mindestalter für eine Gruppenleitung ist 16 Jahre, aber auch  jung gebliebene Erwachsene, die Freude im Umgang mit Kindern und Interesse an der Natur haben, wären als weitere Gruppenleiter  willkommen! Mit unserer Regionalleitung, über die wir ein sehr interessantes Angebot an Seminaren, Fortbildungen und Arbeitsmaterial bekommen, stehen wir in gutem Kontakt. Wir treffen uns ca. alle 3 Wochen außerhalb der Ferien an einem  Samstag von 10 Uhr bis 12 Uhr zur Gruppenstunde.“ erzählt Uschi Moser und fügt hinzu: „Das  freiwillige Engagement kann gerne auch als Qualifikation bescheinigt werden.“

 

Wer sich angesprochen fühlt und weitere Informationen bekommen möchte, kann sich gerne an Uschi Moser, Tel. 08651-78512 oder per E-Mail uschi.moser@mimodent.de wenden.

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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