20. Kinderfest am 10. September 2017


Kindergruppe "Adleraugen" und Vogelschutzbund beim R'haller Stadtfest am 1. Juli 2017

Fotos: J. Goldmann
Fotos: J. Goldmann

2. Biosphärentag am 25. Juni 2017 am Höglwörther See von 10:00 bis 16:00 Uhr

Wetterbericht:

Freitag, 23. Juni 2017: sonnig und warm

Samstag, 24. Juni 2017: sonnig und warm

Sonntag, 25. Juni 2017:  ab 9:30 Uhr Dauerregen

mit Gewitter bis 15:30 Uhr !

Montag, 26. Juni 2017: sonnig und warm !!!

Fotos: J. Goldmann
Fotos: J. Goldmann

Frühlingsboten bei der Aktion "Erlebter Frühling"

Foto: U. Moser
Foto: U. Moser

 

13. Mai 2017

Passend zum Frühling beschäftigten sich die „Adleraugen“ bei ihrem Gruppentreffen mit der Frage „Warum werden die Blätter der Bäume im Frühjahr grün und im Herbst braun?“ sowie mit dem Vogel des Jahres, dem Waldkauz.

 

 

Auf die Frage: „Könnt Ihr Euch vorstellen, wodurch die Blätter im Frühjahr grün werden?“ erlebte die Leiterin der Kindergruppe eine Überraschung. Sie bekam in Gemeinschaftsarbeit von den 7 – 10-jährigen Kindern eine genaue Erklärung,

welche Aufgabe das Chlorophyll in den Blättern erfüllt und dass es auch durch die verschiedenen Farbstoffanteile für die Färbung des Laubs im Herbst zuständig ist.

Mit der Feststellung, dass die Bäume durch die Erzeugung von Sauerstoff eine Grundlage der menschlichen Existenz bilden, kam die Gruppe in eine rege Diskussion.

In einem weiten Bogen von der Regenwaldabholzung und ihren Folgen, über die starke Belastung der Erde durch Kohlendioxid und letztlich auch die Notwendigkeit der nachhaltigen Bewirtschaftung der deutschen Wälder kam das Gespräch zurück auf den Waldkauz. Auch hier zeigten die Kinder ein erstaunliches Wissen. Der Vogel hat es zunehmend schwer, denn alte Bäume mit großen Höhlen werden häufig gefällt.

Mit Nistkästen kann der Mensch den Eulen die Unterkunft bieten, die er vorher vernichtet hat. Die Unterscheidung von Kauz und Eule gibt es nur in der deutschen Sprache. In einem Vergleichsbild mit anderen Eulen stellten die Kinder die relative Größe des Waldkauzes fest – nur der Uhu und Habichtskauz sind größer. Sein heller Gesichtsschleier ist nicht herzförmig und damit lässt er sich gut von der Schleiereule unterscheiden. Beim Waldkauz werden die Geräusche über die Federkränze, die trichterförmig um die Augen angeordnet sind, gebündelt und schallverstärkt an die versteckten Ohren weitergeleitet. Die Kinder probierten den Effekt aus, indem sie mit unterschiedlich langen Papprollen ihre Ohren „erweiterten“. In der Dämmerung beginnt der Waldkauz seine Suche nach Nagetieren. Mit zu den größten Feinden des Vogels gehört der Straßenverkehr. So überqueren beispielsweise im Winter Mäuse die schneefreien Straßen und bei der Jagd kollidieren die Käuze mit herannahenden Autos. Erbeutet er eine Maus, verschlingt er sie mit Haut und Haaren. Interessiert betrachteten die Kinder ein Bild des „Gewölles“ mit den unverdaulichen Resten einer Eulenmahlzeit. Eine vorgelesene Geschichte sowie Spiele und ein Quiz beendete das Thema.

Die Leiterin der „Adleraugen“ stellte noch das Gänseblümchen, das Heilkraut des Jahres und seine Verwendungsmöglichkeiten vor. Als Salat, Suppe und Bastelobjekt war es bereits bekannt, doch die Herstellung und Verwendung einer Tinktur aus Gänseblümchen bei Quetschungen und stumpfen Verletzungen beeindruckte die Kinder.

Zum Abschluss wies Uschi Moser noch auf die Aktion „Stunde der Gartenvögel“ hin und bat um eifrige Meldung der Gartenvögel sowie der ersten Kuckuck-Rufe beim LBV. Für das nächste Treffen am 01.06. wird in Hohenfried eine Lama Wanderung organisiert.

- U.M.     


Vogelstimmen-Exkursion rund um den Rupertuspark in R'hall

Foto: U. Moser
Foto: U. Moser

29. April 2017

Einen gelungenen Start bei herrlichem Frühlingswetter hatten die „Adleraugen“, ein Zusammenschluss der Naturschutzjugend im Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der Tierschutzjugend Bad Reichenhall, bei ihrem ersten Treffen in diesem Jahr. „Wer singt denn da?“  wollten die „Adleraugen“ wissen. Diese und viele andere Fragen beantwortete Jochen Goldmann vom LBV während seines Spazierganges mit zehn Kindern. Er verteilte Ferngläser sowie Vogelbroschüren und begann die Runde beim Familienbad der Rupertus Therme, führte über die Ludwig-Thoma-Straße, Schiller-straße und durch den Rupertuspark zurück.

Gleich zu Beginn konnte die Gruppe die Mönchsgrasmücke mit ihrem wunderbaren Gesang hören, die Kohl- und Blaumeisen lösten sie ab und in einer nahe gelegenen Buche saß ein Buchfinkenmännchen, das auch sein gesangliches Können hören ließ. An einem mit Efeu reich bewachsenen Haus beobachteten die begeisterten Kinder mit ihren Ferngläser den regen Flugverkehr von Amseln und einer Schar von Spatzen. Bei näherer Betrachtung konnten sie dort auch zwei Nester entdecken. Weiter ging es und jetzt beteiligte sich auch Rotkehlchen, Zilpzalp und Grünfink an dem Vogelkonzert. Nur der Kuckuck hat noch nicht gerufen! In einer Einfahrt zeigte ein Kleiber seine Fähigkeit nicht nur am Boden laufen, sondern auch am Stamm auf- und abwärts klettern zu können.

Einige Federn auf dem Gehweg ließen die Kinder ein nächtliches Drama mit einer Katze vermuten. Jochen Goldmann lenkte die Kinder von ihren phantasiereichen Geschichten mit einer ungewöhnlichen Nisthöhle ab: Ein Specht hatte ein Loch in eine Hausmauer (Wärmedämmung) geschlagen und mit Genehmigung der Hausbesitzer durfte er dort geschützt brüten und seine Jungen aufziehen! Im Rupertuspark zeigte sich zum Abschluss ein heimgekehrter Star und eine kleine Bachstelze mit ihrem typischen schnell trippelnden Gang und ihren ruckartigen Kopfbewegungen.

Auf dieser kurzen Spazierstrecke hatten die aufmerksamen Kinder mindestens 15 verschiedene Vögel gesehen und gehört. Ein Reichtum der besonderen Art, da waren sich alle Teilnehmer einig.

- U.M.

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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