„Wisente, Spechte & deutsche Sehnsucht:  Masuren“

 

Von den ersten Frühjahrsblühern, den Wisenten an der weiß-russischen Grenze, den Fischadlern, den Spechten, den blauen Moorfröschen und der grandiosen Natur der polnischen National-parks erzählte in einem Lichtbildervortrag der Naturfotograf Richard Winkler am Freitag, den 22. März 2019 um 19.30 Uhr im Gasthof Bürgerbräu in Bad Reichenhall.

 

In Polen, einst gebeutelt durch den zweiten Weltkrieg und ge-zeichnet vom Eisernen Vorhang, entstand am Rande Europas eine atemberaubende Wildnis und eines der letzten Rückzugsgebiete der Wisente.

 

Die Kreisgruppe des LBV Berchtesgadener Land hatte zu diesem Naturerlebnis eingeladen.

 - J.G.

 

Volksbegehren „Rettet die Bienen“ – JETZT gilt’s!

Referentin Sabine Pröls
Referentin Sabine Pröls

 

Pressemitteilung vom 31.01.2019

der KG Berchtesgadener Land im Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) e.V.:

 

29.01.2019 - Berchtesgadener Land.  Das Volksbegehren „Artenschutz – Rettet die Bienen!“ geht in die Zielgerade. Vom 31.1. bis 13.2.2019 können alle bayerischen Bürgerinnen und Bürger für ein neues, besseres Bayerisches Naturschutzgesetz in ihrem Rathaus unterschreiben. Für mehr Biotopvernetzung, mehr blühende Wiesen und mehr ökologische Landwirtschaft!

 

Dazu informierte mit einem Vortrag die Fachsprecherin für das Volksbegehren,

Sabine Pröls am Dienstagabend im Gasthof Bürgerbräu in Bad Reichenhall über

Inhalte und Ziele des Volksbegehrens „Rettet die Bienen!“.

 

Toni Wegscheider, 1. Vorsitzender der LBV-Kreisgruppe BGL, begrüßte die zahlreich erschienenen Vortrags-besucher und die Referentin Sabine Pröls. Mit einem aktuellen Bericht über eine zuvor stattgefundene Naturschutzfachveranstaltung stimmte er die Anwesenden auf das brisante Thema Artenschutz und den Fachvortrag zum Volksbegehren ein.

 

Eindrucksvoll verdeutlichte Sabine Pröls, Leiterin der LBV-Regionalgeschäftsstelle Inn-Salzach, dass das Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten ein weltweites Problem ist. Vom Freistaat aus kann nach dem Grundsatz „Global denken und lokal handeln!“ mit dem Volksbegehren nachhaltig die Agrarpolitik positiv verändert werden und Bayern übernimmt mindestens auf bundespolitischer Ebene eine Vorbildrolle.

 

Besonders im sogenannten Offenland, den Wiesen und Feldern haben Pflanzen und Tiere in ihrer Vielfalt und Menge bei uns dramatisch abgenommen. Insekten haben nicht nur eine enorme Bedeutung als Bestäuber von Blüten, sondern spielen eine wichtige Rolle im gesamten Ökosystem. So wirkt sich ihr Rückgang zum Beispiel auch auf Vogelarten wie die Feldlerche und den Kiebitz aus. Nur noch halb so viele Vögel wie vor 30 Jahren leben in Bayern!

Bereits vor zwei Jahren verkündeten in der Medienlandschaft zahlreiche Schlagzeilen den „Stummen Frühling“ und die alarmierenden Dimensionen des Insektensterbens wurden einer breiten Öffentlichkeit erstmals bewusst. Die Untersuchungen der Krefelder Studie belegten unter anderem, dass 54% aller Bienen bedroht oder bereits ausgestorben sind, 73% aller Tagfalter verschwunden sind und über 75% aller Fluginsekten nicht mehr da sind.

Die Gründe sind vielfältig: zu nennen ist der Flächenverbrauch, Lichtverschmutzung und vor allem die Art der landwirtschaftlichen Nutzung. Da setzt das Volksbegehren an und möchte veränderte Rahmenbedingungen für eine naturverträglichere Landwirtschaft in Bayern.

 

Ausführlich stellte Sabine Pröls die Hauptanliegen des Volksbegehrens dar. Die wichtigsten Ziele sind: die Wiedervernetzung von Lebensräumen für Tiere, der Erhalt von Hecken, Bäumen und Feldgehölzen in der Landschaft, der Schutz der Uferrandstreifen vor ackerbaulicher Nutzung sowie die Forderung nach einem massiven Ausbau der ökologischen Landwirtschaft.

Mit einem Blick in den vorgelegten Gesetzesentwurf für ein besseres Bayerisches Naturschutzgesetz konnten sich alle Interessierten an diesem Abend davon überzeugen, dass die Ziele auch reell erreichbar und die Forderungen praktisch umsetzbar sind.

 

Besonders wichtig war es Sabine Pröls zu betonen, dass sich das Volksbegehren - entgegen der Aussagen des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) - inhaltlich explizit nicht gegen die Bauern richtet. Mit geeigneten staatlichen Förder- und Beratungsprogrammen, Verbesserungen in der landwirt-schaftlichen Berufsausbildung und Kooperation mit allen Beteiligten soll vielmehr ein nachhaltiges Ressourcenmanagement angestrebt und somit der Erhalt der landwirtschaftlichen Produktions- und unser aller Lebensgrundlagen erreicht werden. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten durch ihre Fachkompetenz insbesondere die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL) und die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau

in Bayern e.V. (LVÖ), welche neben zahlreichen Bündnispartnern Unterstützer des Volksbegehrens sind.

 

Auch im Berchtesgadener Land gilt es jetzt dem Artenverlust in den Feuchtwiesen im Haarmoos bei Laufen bis hin zum Gipfel des Watzmanns etwas entgegenzusetzen, um auch den nachfolgenden Generationen die einmalige Schönheit und Vielfalt dieser Landschaft zu erhalten.

 

Abschließend appellierte Sabine Pröls daher an alle Anwesenden: „Bitte tragen Sie sich im Rathaus ein!“

Weitere Informationen und die Öffnungszeiten der Rathäuser während des Eintragungszeitraumes sind im Internet unter

www.volksbegehren-artenvielfalt.de abrufbar sowie der Tagespresse und amtlichen Bekanntmachungen zu entnehmen.

 - S.P. / K.R. (LBV e.V.)

Veröffentlicht im R'haller Tagblatt vom 2. Februar 2019

Foto: J. Goldmann, LBV

 

Pressemitteilung vom 24.01.2019

der KG Berchtesgadener Land im Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) e.V.

 

                        Volksbegehren "Rettet die Bienen – JETZT gilt’s!"
             Schreiben Sie mit uns das beste Naturschutzgesetz für Bayern!

Fachvortrag und Informationen zum Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen“


24.01.2019 - Berchtesgadener Land.  Das Volksbegehren „Artenschutz – Rettet die Bienen!“

geht in die Zielgerade. Vom 31.1. bis 13.2.2019 können alle Bürgerinnen und Bürger für ein

neues, besseres bayerisches Naturschutzgesetz in ihrem Rathaus unterschreiben. Für mehr

Biotopvernetzung, mehr blühende Wiesen und mehr ökologische Landwirtschaft!

 

Dazu informiert die Fachsprecherin für das Volksbegehren, Sabine Pröls am Dienstag, den

29. 01.2019 um 19.00 Uhr im Gasthof Bürgerbräu, Waaggasse 1-2 in Bad Reichenhall (1.OG)

über Inhalte und Ziele des Volksbegehrens „Rettet die Bienen!“.

 

Besonders im sogenannten Offenland, den Wiesen und Feldern haben Pflanzen und Tiere in

ihrer Vielfalt und Menge bei uns dramatisch abgenommen. Insekten haben nicht nur eine

enorme Bedeutung als Bestäuber von Blüten, sondern spielen eine wichtige Rolle im ge-

samten Ökosystem. So wirkt sich ihr Rückgang zum Beispiel auch auf Vogelarten wie die

Feldlerche und den Kiebitz aus.

Die Gründe sind vielfältig: zu nennen ist der Flächenverbrauch, Lichtverschmutzung und vor

allem die Art der landwirtschaftlichen Nutzung. Da setzt das Volksbegehren an und möchte

veränderte Rahmenbedingungen für eine naturverträglichere Landwirtschaft in Bayern.

 

Sabine Pröls, Leiterin der LBV-Regionalgeschäftsstelle Inn-Salzach stellt die Hauptanliegen

des Volksbegehrens ausführlich dar. Die wichtigsten Ziele sind: die Wiedervernetzung von

Lebensräumen für Tiere, der Erhalt von Hecken, Bäumen und Feldgehölzen in der Landschaft,

der Schutz der Uferrandstreifen vor ackerbaulicher Nutzung sowie die Forderung nach einem

massiven Ausbau der ökologischen Landwirtschaft.

 

Auch im Berchtesgadener Land gilt es dem Artenverlust von den Feuchtwiesen im Haarmoos

bei Laufen bis hin zum Gipfel des Watzmanns etwas entgegenzusetzen und somit die einmalige

Schönheit und Vielfalt dieser Landschaft zu erhalten.

Weitere Informationen unter www.volksbegehren-artenvielfalt.de

- S.P. / K.R. (LBV e.V.)